Am 17. Juni im Gemeinderat beschlossen

- Bau des Hilfe+Einsatz-Leit-Posten (HELP-Zentrum) - Gegen Abholzung und Prüfung eines Bauverbots am Bartberg - Keine Privatisierung des Pressbaumer Wassers - Dringende Renovierungsarbeiten im KIGA 2

HELP-Zentrum

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Pressbaum beschloss in der Sitzung vom 12. Dezember 2018 einstimmig einen Grundsatzbeschluss zum Neubau des Feuerwehrhauses der freiwilligen Feuerwehr Pressbaum. Dieser Neubau wurde nun am 17. Juni 2019 im Gemeinderat beschlossen.

„Ich habe mich persönlich sehr stark für diesen Neubau eingesetzt. Die Sicherheit der Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger ist eine essentielle Aufgabe der Stadtgemeinde und für mich ein Herzensanliegen!“, so Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner.

Hierfür wurde der mittelfristige Finanzplan der Stadtgemeinde überarbeitet und ein Nachtragsvoranschlag aufgelegt. Die Fraktionen ÖVP und SPÖ sprachen sich dafür aus. Die Fraktionen FPÖ, Grüne und Wir stimmten dagegen und somit auch gegen einen Neubau des Feuerwehrhauses.

 

Gegen Abholzung und für Prüfung eines Bauverbots am Bartberg

Nach einem stark besuchten Bürgerstammtisch des Team Schmidl-Haberleitners wurde im Sinne der Bewohner des Bartbergs ein Dringlichkeitsantrag in die Gemeinderatssitzung eingebracht. Das Team Schmidl-Haberleitner und der gesamte Gemeinderat (ausgenommen einer Stimme, SPÖ) sprachen sich für die Prüfung von möglichen Umwidmungen, für ein mögliches temporäres Bauverbot und gegen jegliche nicht notwendige Abholzungen aus.

 

Keine Privatisierung des Pressbaumer Wassers

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wurde ein Antrag die Wasserangelegenheiten betreffend behandelt. Hierbei ging es nicht um Privatisierung, sondern um die Auslagerung von Tätigkeiten des Wassermeisters und regelmäßige Installateurarbeiten an die gemeindeeigene GmbH „PKOMM“. Dabei sollen vor allem mit dem dort bereits beschäftigten Installateur Synergien genutzt werden um unnötigen Verwaltungsaufwand zu vermeiden.

Dringende Renovierungsarbeiten im KIGA 2

Aufgrund diverser verdeckter Mängel im Kindergarten 2 investiert die Stadtgemeinde Pressbaum € 150.000.- in die Sicherheit seiner Kindergartenkinder. „Es besteht keine akute Gefahr!“ konstatieren die Sachverständigen. „Die Sicherheit unserer Kinder ist nicht in Geld aufzuwiegen. Wir werden daher sofort mit Renovierungsarbeiten beginnen“, fügt die zuständige Stadträtin Heise hinzu.

Hierzu wurde die „PKOMM“ als Generalunternehmer beauftragt die umfangreichen Instandhaltungsmaßnahmen abzuarbeiten. Weiter werden etwaige Regressforderungen geprüft und es sollen entsprechen rechtliche Schritte eingeleitet werden.