e5-Stadt Pressbaum mit Stakeholdern auf Exkursion in Vorarlberg

Im Bild: ExkursionsteilnehmerInnen mit Vertretern der Stadt Dornbirn.

Die e5-Gemeinde Pressbaum sowie VertreterInnen aus e5-Partnergemeinden und der Energie- und Umweltagentur NÖ besuchten vor Ostern fünf Vorbildgemeinden in Vorarlberg. Mit dabei waren 24 StakeholderInnen aus den Bereichen Energie, Mobilität, Bauen, Stadtplanung und Klimaschutz. In den e5-Gemeinden Dornbirn, Wolfurt, Hittisau, Krumbach und Langenegg wurden vorbildliche Projekte besichtigt und es erfolgte ein reger Informationsaustausch mit den GemeindevertreterInnen.

Das e5-Programm ermuntert und unterstützt Gemeinden ihre Energie- und Klimaschutzpolitik zu modernisieren, Energie und damit Kosten zu sparen, sowie erneuerbare Energieträger verstärkt einzusetzen. Derzeit nehmen österreichweit 228 Gemeinden und Städte am e5-Programm teil. Das Engagement jeder einzelner e5-Gemeinde ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz. Die Gemeinden bilden somit das Fundament für die Energiewende. Vorarlberger Gemeinden zählen zu den innovativsten e5-Gemeinden in Österreich. Darum auch der weite Weg von Pressbaum in‘s Ländle. Dieser hat sich aber sehr gelohnt, ist sich e5-Teamleiter DI Fritz Brandstetter sicher.  „Vorarlberg ist uns in vielen Bereichen Jahre voraus – vor allem auch im Hinblick auf Konsequenz bei der Umsetzung von Maßnehmen. Ich bin mit einem Bündel an Ideen und guten Umsetzungsbeispielen zurückgekommen. Nun müssen wir prüfen was sich auch in Pressbaum realisieren lässt“.

In Dornbirn und Wolfurt wurden unteranderem mutige Verkehrslösungen zur Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs besichtigt, wie zum Beispiel eine Begegnungszone entlang einer Landesstraße. Vorarlberg ist aber auch bekannt für eine zukunftsweisende Architektur und Bauweise. In den Gemeinden des Bregenzer Waldes wurden ausgezeichnete öffentliche Gebäude in Holzbauweise, natürlich in Passivhausqualität, vorgestellt und erlebt.